L734 Nr. 2 (von KL7000F)
Re: L734 Nr. 2 (von KL7000F)
Anmerkung der Redaktion: Alle Risse, die nicht in Aluteilen auftreten, sind schweißbar!
Re: L734 Nr. 2 (von KL7000F)
Frage an die Elektriker: Es geht um die Bolzen (Schrauben, Scheiben und Muttern) im Klemmbrett. Gibt es da eine "Vorschrift" aus welchem Material die sein müssen? Messing?
Nebenbei: Frohe Weihnachten ;)
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"Sirenen sind durch nichts zu ersetzen, ausser durch bessere Sirenen..." (Cimolino - 2012)
Elektror L1137/1237, FWE Sonnenburg MS 200 MPS 4
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Re: L734 Nr. 2 (von KL7000F)
Ich weiss zwar nix von einer Vorschrift aber was spricht dagegen, dass Klemmbrett original zu belassen? Passende Scheiben und Muttern bekommt man ja bei ebay.
Gruß
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Re: L734 Nr. 2 (von KL7000F)
Das Klemmbrett an sich soll auch original bleiben. Nur die Bolzen sind an der Spitze und teils bis in die Mitte angerostet. Eine ist mir beim Öffnen gerissen. Die L1137/1237 hat an der L1 einen zweiten Anschlusskasten für den Anschluss der F2. Die drei Bolzen dort drin sind gut als Ersatzteillager, jedoch ebenfalls schon gut rostig. Zu viel druck und weitere Bolzen reißen, das möchte ich eigentlich vermeiden. Und wenn ich schon kaufe, dann auch das Richtige ;) Schrauben gibts wie Sand am Meer...
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Re: L734 Nr. 2 (von KL7000F)
Eine weitere positive Meldung von der L1/F2-Kombi. Auch die L1 hat den 400V Testlauf bestanden. Läuft zwar nicht ganz so lange aus wie die F2, aber macht trotzdem einen Höllenlärm ("Propellerflugzeug"). Muss mal das Gewicht der Rotoren vergleichen. Ich glaube der Rotor der F2 ist bissl schwerer und hat allein deswegen schon einen längeren Auslauf.
Hier der Link!
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Re: L734 Nr. 2 (von KL7000F)
Lager sauber machen und neu fetten dann wird das auch wieder ;-)
Re: L734 Nr. 2 (von KL7000F)
Heute wurde der Motor der F2 geöffnet. Grund dafür war das bereits angesprochene Ameisennest und der entsprechende Schmutz. Zudem knirschte es leicht beim Drehen des Rotors. Zuerst wurde der Rotor abgezogen, anschließend die drei durchgehenden Haltebolzen entfernt. Oben an der F2 ist ein Lagerdeckel, diesen abgeschraubt und anschließend die zwei Halteschrauben vom innenliegenden Lagerdeckel entfernt. Der Deckel vom Motor ließ sich mit dem Abzieher mit wenigen leichten Zügen anheben (Bild 1). Hatte ehrlich gesagt mehr Widerstand erwarten.... der ließ aber nicht lange auf sich warten. Motor und Stator blieben wie sie sind.
Der Dreck hat sich ganz gut entfernen lassen. Anschließend ausgesaugt und durchgeblasen. Auch am Stator vom Motor war etliches an Schmutz geklebt. Abbürsten und gut wars.
Etwas erstaunt haben mich die zwei Kugellager. Ohne großen Aufwand konnten diese "zerlegt" werden. Sprich an der Welle gezogen und draußen war es. Der jeweilige Außenring hat sich vom Rest des Kugellagers getrennt und haftet noch im Deckel bzw. Stator.
Hierzu die simple Frage: Dürfen die das? ;) Nein im Ernst, sind das zerlegbare Lager oder waren die einfach schon so lumpig dass sie "zerfallen"? Kenn mich Null mit Kugellager aus... *räusper*
Jetzt noch ein paar Zahlen:
Gewicht Rotor (Tiefton - F2): 9,4 Kg
Gewicht Welle (Tiefton - F2): 9,7 Kg
Gewicht Rotor (Hochton - L1): 7,9 Kg
Das bestätigt m.E. ein wenig die längere Auslaufzeit von der F2 im Vergleich zur L1.
Der Dreck hat sich ganz gut entfernen lassen. Anschließend ausgesaugt und durchgeblasen. Auch am Stator vom Motor war etliches an Schmutz geklebt. Abbürsten und gut wars.
Etwas erstaunt haben mich die zwei Kugellager. Ohne großen Aufwand konnten diese "zerlegt" werden. Sprich an der Welle gezogen und draußen war es. Der jeweilige Außenring hat sich vom Rest des Kugellagers getrennt und haftet noch im Deckel bzw. Stator.
Hierzu die simple Frage: Dürfen die das? ;) Nein im Ernst, sind das zerlegbare Lager oder waren die einfach schon so lumpig dass sie "zerfallen"? Kenn mich Null mit Kugellager aus... *räusper*
Jetzt noch ein paar Zahlen:
Gewicht Rotor (Tiefton - F2): 9,4 Kg
Gewicht Welle (Tiefton - F2): 9,7 Kg
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Das bestätigt m.E. ein wenig die längere Auslaufzeit von der F2 im Vergleich zur L1.
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Re: L734 Nr. 2 (von KL7000F)
Dann hast du alte Lager drin, die nennen sich Schulterlager und die sind normal so in Einzelteilen: Innenring, Käfig mit Kugeln und Aussenring.
Zum teil ist es heute schwer für die passenden Ersatz zu finden, wenn man ihn braucht.
Der Vortiel ist aber das man sie dadurch super reinigen kann :-)
Zum teil ist es heute schwer für die passenden Ersatz zu finden, wenn man ihn braucht.
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Re: L734 Nr. 2 (von KL7000F)
Du bist genial! Vielen Dank für den Hinweis auf den Namen der Lager!
Die Lager, gerade die der F2, laufen prima (sieht man ja am Testlauf). Ich hatte auch nicht vor sie zu ersetzen. Somit: Reinigen, Fetten und hoffentlich fertig ;)
Die Lager, gerade die der F2, laufen prima (sieht man ja am Testlauf). Ich hatte auch nicht vor sie zu ersetzen. Somit: Reinigen, Fetten und hoffentlich fertig ;)
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Re: L734 Nr. 2 (von KL7000F)
Ich hab in meiner S3 ja auch noch Schulterlager da die so alt ist.
Wie du sagst: Säubern schmieren fertig.
Ich kann empfehlen Haftschmierfett oder was zähes zu nehmen. Das geht eventuell ein bisschen auf den Auslauf, aber
wenn das normale Fett aus den Lagern kommt hast du auch nix gewonnen.
Hat deine nicht auch Schmiernippel nach aussen?
Wie du sagst: Säubern schmieren fertig.
Ich kann empfehlen Haftschmierfett oder was zähes zu nehmen. Das geht eventuell ein bisschen auf den Auslauf, aber
wenn das normale Fett aus den Lagern kommt hast du auch nix gewonnen.
Hat deine nicht auch Schmiernippel nach aussen?
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Re: L734 Nr. 2 (von KL7000F)
Richtig, sind ebenfalls solche Buchsen vorhanden. Habe aktuell ein "normales" Lagerfett drin. Aber das ist sehr weich. Zuvor war etwas zähes drin, kann aber auch am Alter liegen... Guter Tipp jedenfalls!
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Re: L734 Nr. 2 (von KL7000F)
Und wieder mal ein SEHR FEIN von mir!
Das mit den Lagern hat hoffentlich S3 prima erklärt. Was mich interessieren würde - kann man das Spiel der Lager eigentlich einstellen? Sprich kann man an einem Wellenende das Spiel zueinander verstellen/vorspannen? Oder hat man den Sitz der Innenringe durch Absätze in der Welle fixiert?
Was noch ist: an sämtlichen alten Sirenen die ich kenne (L141, Sachsenwerk etc.) sind die Innenseiten der Gussteile schwarz gestrichen und die Farbe ist , wie auch auf deinen Bildern zu erkennen, recht gut erhalten. Weiß jemand was das für ein Zeug war? Und kommt eigentlich bei deinen Arbeiten irgendwo mal die Originalaussenfarbe zum Vorschein? Bei meinem F2 Motor kommt es an manchen Stellen schwarz raus - könnte aber auch wie gerade beschrieben ne Art Grundierung (wie innen) sein.
Wenn du Lagerfett brauchst schreib ne PN.
Gruß
Das mit den Lagern hat hoffentlich S3 prima erklärt. Was mich interessieren würde - kann man das Spiel der Lager eigentlich einstellen? Sprich kann man an einem Wellenende das Spiel zueinander verstellen/vorspannen? Oder hat man den Sitz der Innenringe durch Absätze in der Welle fixiert?
Was noch ist: an sämtlichen alten Sirenen die ich kenne (L141, Sachsenwerk etc.) sind die Innenseiten der Gussteile schwarz gestrichen und die Farbe ist , wie auch auf deinen Bildern zu erkennen, recht gut erhalten. Weiß jemand was das für ein Zeug war? Und kommt eigentlich bei deinen Arbeiten irgendwo mal die Originalaussenfarbe zum Vorschein? Bei meinem F2 Motor kommt es an manchen Stellen schwarz raus - könnte aber auch wie gerade beschrieben ne Art Grundierung (wie innen) sein.
Wenn du Lagerfett brauchst schreib ne PN.
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Re: L734 Nr. 2 (von KL7000F)
Schulterlager sind eigendlich nicht dafür gedacht das Leinzustellen, die werden genauso auf Maß verbaut wie ein heutges Rillenkugellager.
Der Nachteil der Lager liegt wohl auch darin, das man ja die Aufnahmen auch zueinander sehr Maßhaltig fertigen muss,
da das Lager an sich ja keine Maßhaltigkeit der Teile zueinander bietet.
Der Nachteil der Lager liegt wohl auch darin, das man ja die Aufnahmen auch zueinander sehr Maßhaltig fertigen muss,
da das Lager an sich ja keine Maßhaltigkeit der Teile zueinander bietet.
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Re: L734 Nr. 2 (von KL7000F)
@Land 4-4: Ich stoße derzeit häufig auf ein helles Grün (ähnlich wie das Grün an den Flecktarn-Holzgebäude in der Muna. Schau mal deine Bilder durch). Grundierung ist viel Rot zu finden. Auch unter dem schwarzem Lack im Deckel ist Rot. Die oberste Schicht ist etwas graues.
Theorie: Das Grün könnte gut zum damaligen Tarnen gepasst haben. Erzählungen zu folge wurden die Bäume über den Bunkern/Gebäuden zusammengebunden. So wurde wohl zur Sommerzeit das Blattgut der Bäume genutzt. Eine graue Sirene würde da wohl auffallen, vor allem weil die damals wohl über den Bäumen war... oder die Bäume kleiner ;)
Bei guten Lichtverhältnissen mache ich mal Bilder von dem Grün.
Theorie: Das Grün könnte gut zum damaligen Tarnen gepasst haben. Erzählungen zu folge wurden die Bäume über den Bunkern/Gebäuden zusammengebunden. So wurde wohl zur Sommerzeit das Blattgut der Bäume genutzt. Eine graue Sirene würde da wohl auffallen, vor allem weil die damals wohl über den Bäumen war... oder die Bäume kleiner ;)
Bei guten Lichtverhältnissen mache ich mal Bilder von dem Grün.
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Re: L734 Nr. 2 (von KL7000F)
Nachdem der Motor wieder zusammengesetzt ist und mit frischem Fett schön dreht, habe ich mich kurz der Farbe gewidmet.
Neben dem angesprochenem Grün ist auch an einigen Stellen ein Orange aufgetaucht.
Somit habe ich jetzt eine rote Grundierung, Orange, Grün und am Ende Grau.
Neben dem angesprochenem Grün ist auch an einigen Stellen ein Orange aufgetaucht.
Somit habe ich jetzt eine rote Grundierung, Orange, Grün und am Ende Grau.
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