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Re: Anschluss einer
Verfasst: Dienstag 2. Mai 2006, 16:00
von Ralph
ich laber nur scheiße
Re: Anschluss einer
Verfasst: Dienstag 2. Mai 2006, 16:14
von duese
@tillhenry:
Das so stimmt nicht.
Ein Motor ist ein symmetrischer Verbraucher, d.h. egal ob der Sternpunkt angeschlossen ist, oder nicht, es wird kein Strom drüber fließen, da sie die Ströme in den drei Phasen gegenseitig aufheben.
Ein Ausgleichstrom über den Sternpunkt fließt nur dann, wenn die Drei Phasen unsymmetrisch belastet sind.
Das ganz kann mann auch nachrechnen:
Die Spannungen der drei Phasen sind jeweils 120° zueinander versetzt. (Im einfachsten (ohmschen) Fall sind die Ströme in der gleichen Phasenlage wie die Spannungen. Wenn nicht ohmsch, aber symmetrisch sind alle drei Phasenströme zwar gegenüber den Spannungen verschoben, aber immer noch untereinander um 120° versetzt.)
und
sin(alpha) + sin (alpha + 120°) + sin(alpha + 240°) = 0 (Tada!)
Das ist das Geheimnis des nicht angeschlossenen Sternpunkts und warum der FI trotzdem (bei intakter Sirene) nicht auslöst.
Der FI bildet die Summe der Ströme in den vier Leitern (3x Phase, 1x Nulleiter).
Wenn die Summe der drei Phasenströme gleich null ist und die im Nullleiter auch, ist die Gesamtsumme immer noch null. Diese Bedingung ist immer erfüllt, es sei denn die Isolation der ganzen Anlage ist irgendwo nicht in Ordung und es kann Strom direkt gegen Erde am Fi vorbei fleißen.
duese
Re: Anschluss einer
Verfasst: Dienstag 2. Mai 2006, 18:10
von Ralph
und
sin(alpha) + sin (alpha + 120°) + sin(alpha + 240°) = 0 (Tada!)
Das ist das Geheimnis des nicht angeschlossenen Sternpunkts und warum der FI trotzdem (bei intakter Sirene) nicht auslöst.
Der FI bildet die Summe der Ströme in den vier Leitern (3x Phase, 1x Nulleiter).
Wenn die Summe der drei Phasenströme gleich null ist und die im Nullleiter auch, ist die Gesamtsumme immer noch null. Diese Bedingung ist immer erfüllt, es sei denn die Isolation der ganzen Anlage ist irgendwo nicht in Ordung und es kann Strom direkt gegen Erde am Fi vorbei fleißen.
duese
STIMMT!! Hast recht! Hab gerade mal in meinem Lehrbuch nachgeschaut! ...hätte ich wohl vorher tun sollen....aber jetzt werde ich das auf jeden Fall behalten!...man lernt ja nie aus!
Re: Anschluss einer
Verfasst: Dienstag 2. Mai 2006, 18:54
von Rainer
Dann müsste der FI 0,03A beim Betrieb eines Durchlauferhitzers,bei dem auch kein N angeschlossen wird,auch raushüpfen!
In meinem Haus sind seit 13 Jahren 4 Durchlauferhitzer über 30mA FI angeschlossen,da passiert gar nix!
Mfg.Rainer
Re: Anschluss einer
Verfasst: Dienstag 2. Mai 2006, 19:25
von Ralph
Ja, ich entschuldige mich nochmal!...Habs einfach vergessen, aber jetzt werde ich das nie wieder vergessen! Sollte man als Elektroniker (Azubi) auch nicht...
Re: Anschluss einer
Verfasst: Dienstag 2. Mai 2006, 23:23
von Wolfi
Hallo,
und nochmal was zum Thema Stern- und Dreieckschaltung:
Wenn auf dem Typenschild wie bei tillhenry`s steht:
220 / 380 V und auf einem Feld daneben: Dreieck / Stern,
so bedeutet das IMMER: die erste Spannungsangabe (also 220 V)
bezieht sich auch auf die erste Anschlußart, also in diesem Fall Dreieck.
Und natürlich sinngemäß beziehen sich die 380 V auf die Sternschaltung!
Es ist also NIE UND NIMMER beliebig, ob man den Motor in Stern
oder Dreieck schaltet. Eine Dreieckschaltung eines E57-Motors mit
dieser Bezeichnung ans 380- bzw. 400 V-Netz wird diesen mit
Sicherheit durch massive Überlastung zerstören, es sei denn,
die Netzsicherung kommt aufgrund des erheblichen Überstroms
ganz schnell und verhindert das Schlimmste ...
Wolfi
Re: Anschluss einer
Verfasst: Mittwoch 3. Mai 2006, 12:47
von Siggi
@Wolfi
Habe ich oben auch schon geschrieben und es ist meine E57!
Gruß
Re: Anschluss einer
Verfasst: Mittwoch 3. Mai 2006, 17:59
von Ralph
tja, leider habe ich (noch) keine!
Re: Anschluss einer
Verfasst: Donnerstag 18. Mai 2006, 15:54
von Gast
wie eine normale dreieckschaltung, sondern mit einer phase und einer vorgegaukelten.
das nennt man phasenverschiebung
der konsator der nach der leistung des motors berechenet wird
erzeugt eine hilfsphase die um 90° phasenverschoben ist.
der motor hat aber dann nur 50% seiner angegeben leistung.
Re: Anschluss einer
Verfasst: Donnerstag 12. Oktober 2006, 23:36
von Gast
Das ist dem Motor ziemlich Schnuppe. Eine Asynchronmaschine ist dem Bauprinzip nach ein symetrischer Verbraucher, d.h. der Sternpunkt ist auf Nullpotential, ob der Nullleiter angeschlossen ist, oder nicht.
Bei dem allermeisten Motoren (in Sternschaltung) wirst Du keinen angeschlossenen Nulleiter finden. Besonders nicht wenn der Motor Stern/Dreieck umschaltbar ist.
Richtig!
Der Drehstrommotor hat eine absolut symetrische Phasenlast und benötigt deshalb keinen Nullleiter am Sternpunkt!
Es ist auch nicht sicherer als ohne Nullleiter mit einer Ausnahme vielleicht.
Wenn eine Phase/Wicklung ausfällt können die verbleibenden Wicklungen nicht mehr als 230V abkriegen.
duese
Das einzige, womit ihr einen solchen Motor umbringen könnt ist, ihn im Dreieck zu verschalten - das sollte er aber auch für 1-2 Minuten aushalten.
Solange ihr aber die Messingbrücke für den Sternpunkt nicht entfernt ist dies aber unmöglich zu erreichen.
Das schlimmste was euch beim Experimentieren passieren kann sind kurzschlüsse - wer Sicherungsautomaten hat, den kann das ja Kaltlassen.
Und woran oft nicht gedacht wird: Wenn beim Einschalten die Sicherung auslöst/durchbrennt, ist das nicht immer ein Kurzschluss!
Drehstrom-Motoren bringen im Direktanlauf (Einschalten ohne Sanftanlauf oder Stern-/Dreieck-Umschaltung die 6fache Nennleistung (und genau daher kommt das gigantische Drehmoment solcher Motoren)!
Fast alle Drehstrom-Steckdosen sind mit 16A abgesichert (es gibt auch noch weniger häufig 32A und ganz selten 64A).
Die Nennleistung der ist mit 5KW angegeben, was einer Anlaufleistung von 30KW entspricht.
Nun rechnen wir den Anlauf-Strom aus:
30KW/3 (da 3 Phasen mit je 16A)=10KW pro Phase
10KW/230V=43,5A/Phase
Es gibt für Drehstrom-Motoren eigene Sicherungen:
- bei Schmelzsicherungen: Träge
- bei Automaten: Charakteristik C
Wer also flinke Sicherungen hat darf sich nicht wundern wenn diese Auslösen beim einschalten
Dies ist als kleine Einführung für Neulinge in die Welt der Drehstrom-Motoren gedacht
Re: Anschluss einer E57
Verfasst: Sonntag 29. März 2020, 19:13
von Feuerwehrmann_97
Hallo in die Runde,
Kann mir jemand sagen was für eine Rolle die Klemme T1 beim Anschluss ans Stromnetz für den Schaltkasten bei der E57 hat ?
Vielen Dank!
Re: Anschluss einer E57
Verfasst: Montag 30. März 2020, 22:38
von hoffendlichS3
T1 ist für den Anschluss unerheblich, das ist Phase 3, also L3, früher T abgesichert nach den 20er Sicherungen.
Für euch ist wichtig Einspeisung: R S T Mp (L1, L2, L3 und N)
Und Sirene U V W, der Motor ist identisch mit U V W beschriftet.
Schönes HSG im Schrank :-)
Re: Anschluss einer E57
Verfasst: Dienstag 31. März 2020, 13:18
von Feuerwehrmann_97
Habe gerade mal unter die Steckdose für die Einspeisung geschaut,da ist lediglich L1,L2,L3 und PE angeschlossen. N fehlt komplett.
Und ohne N funktioniert doch der Taster im Schaltkasten auch nicht oder ?
Danke!
Re: Anschluss einer E57
Verfasst: Dienstag 31. März 2020, 13:25
von hoffendlichS3
Richtig, den N brauchst du.
Alternativ kann man auch den PE mit auf den N Brücken, da ist aber die Frage, gibt es einen FI, wenn ja,
dann kann man das auch vergessen.
Ist das Kabel denn 5-adrig oder auch nur vieradrig. Wenn es fünfadrig ist, kann man den N ja an der Steckdose
und in der Unterverteilung auflegen.
Aber das lass dann bitte eine Elektrofachkraft machen!
Re: Anschluss einer E57
Verfasst: Dienstag 31. März 2020, 14:14
von Feuerwehrmann_97
Genau, die Steckdose außen am Haus hat nur 3 Phasen und eben PE ist ja bestimmt auch nicht normal das da einfach N fehlt :P
Hab aber im Haus im 1. Stock noch eine 32A gefunden da ist alles korrekt auch der N.
Werde ich dann darüber testen !