Rickmers Werft
Re: Rickmers Werft
Hallo zusammen!
Ich hab letzte Woche einfach mal ne Mail an [url=mailto:info@rickmers.com]info@rickmers.com[/url] geschrieben und wollte so das übliche wissen. Ob noch Unterlagen da sind oder mir wer noch was sagen kann. Ich hatte nicht viel Hoffnung das überhaupt ne Antwort kommt, denn so ne "Info@"-Adresse ist doch oft nur eine Sammeladresse für Spam und wird wenn, dann von den falschen Leuten gelesen.
Aber erstaunlicherweise kam schon nach 3 Tagen eine Antwort aus dem Archiv von Rickmers. Die Antwort war sehr interessant. Leider hat Rickmers keine Unterlagen mehr über den Bau der HLS. Im Gegenteil. Selbst im Archiv ist ÜBERHAUPT nicht bekannt, dass Rickmers damals Sirenen gebaut hat. Es ist bekannt und durch Unterlagen bestätigt, dass Rickmers auch "Werftfremde" Sachen wie "Torfbagger" produzierte, aber von den HLS ist nirgendswo die Rede.
Man ist von Seiten Rickmers augenscheinlich sehr daran interessiert, dieses Kapitel der Unternehmensgeschichte ans Tageslicht zu bringen. Ich konnte dem Mitarbeiter Ansprechpartner bei der BF Darmstadt nennen und zu und verweisen, da man einmal an der Wartungsmappe interessiert ist, und dann die Zusammenhänge zwischen der Rickmers-Werft und dem Bund näher beleuchten möchte. Auch werde ich eine CD mit den Bildern der noch stehenden HLS an das Archiv schicken.
Im Laufe des Gesprächs kamen auch auf beiden Seiten diverse Fragen und Theorien auf, die das kurze "Gastpiel" der Werft am Sirenenmarkt erklären könnten. Leider konnte natürlich auch Grund der Vermutungen keine endgültige Aussage getroffen werden. Aber, und das finde ich sehr erfreulich, scheinen wir nun auf Seiten von Rickmers einen "Verbündeten" zu haben, der selbst an der Geschichte der HLS interessiert ist. Ich werde im Laufe der Woche nochmal die Adresse eines Kapitäns AD bekommen, der damals im Bundesamt für Zivilschutz gearbeitet hat. Weiterhin sind wir so verblieben, dass wir uns bei Neuigkeiten gegenseitig auf dem Laufenden halten.
Das soweit mal als Information an euch. Wenn ich Neuigkeiten bekomme, werde ich euch natürlich auch auf dem Laufenden halten.
EDIT:
Ich hab gerade mal den Namen (Jörn Lindner) bei Google eingegeben. Raus kam, dass ein Jörn Lindner 1. Vorsitzender des Vereins "Unter Hamburg" ist, der sich mit Bunkern und Zivilschutzkram beschäftigt, allerdings hauptsächlich mit der Geschichte und dem Kontext, als mit der Technik an sich (Also nicht zu vergleichen mit lostplaces.de). Das würde natürlich das Interesse und vor allem das Wissen erklären, dass er in seinen Mails von sich gab. Sehr spannend. Das wär natürlich ne Traumkombination und ein Kontakt den man halten muss.
Gruß Joachim
Ich hab letzte Woche einfach mal ne Mail an [url=mailto:info@rickmers.com]info@rickmers.com[/url] geschrieben und wollte so das übliche wissen. Ob noch Unterlagen da sind oder mir wer noch was sagen kann. Ich hatte nicht viel Hoffnung das überhaupt ne Antwort kommt, denn so ne "Info@"-Adresse ist doch oft nur eine Sammeladresse für Spam und wird wenn, dann von den falschen Leuten gelesen.
Aber erstaunlicherweise kam schon nach 3 Tagen eine Antwort aus dem Archiv von Rickmers. Die Antwort war sehr interessant. Leider hat Rickmers keine Unterlagen mehr über den Bau der HLS. Im Gegenteil. Selbst im Archiv ist ÜBERHAUPT nicht bekannt, dass Rickmers damals Sirenen gebaut hat. Es ist bekannt und durch Unterlagen bestätigt, dass Rickmers auch "Werftfremde" Sachen wie "Torfbagger" produzierte, aber von den HLS ist nirgendswo die Rede.
Man ist von Seiten Rickmers augenscheinlich sehr daran interessiert, dieses Kapitel der Unternehmensgeschichte ans Tageslicht zu bringen. Ich konnte dem Mitarbeiter Ansprechpartner bei der BF Darmstadt nennen und zu und verweisen, da man einmal an der Wartungsmappe interessiert ist, und dann die Zusammenhänge zwischen der Rickmers-Werft und dem Bund näher beleuchten möchte. Auch werde ich eine CD mit den Bildern der noch stehenden HLS an das Archiv schicken.
Im Laufe des Gesprächs kamen auch auf beiden Seiten diverse Fragen und Theorien auf, die das kurze "Gastpiel" der Werft am Sirenenmarkt erklären könnten. Leider konnte natürlich auch Grund der Vermutungen keine endgültige Aussage getroffen werden. Aber, und das finde ich sehr erfreulich, scheinen wir nun auf Seiten von Rickmers einen "Verbündeten" zu haben, der selbst an der Geschichte der HLS interessiert ist. Ich werde im Laufe der Woche nochmal die Adresse eines Kapitäns AD bekommen, der damals im Bundesamt für Zivilschutz gearbeitet hat. Weiterhin sind wir so verblieben, dass wir uns bei Neuigkeiten gegenseitig auf dem Laufenden halten.
Das soweit mal als Information an euch. Wenn ich Neuigkeiten bekomme, werde ich euch natürlich auch auf dem Laufenden halten.
EDIT:
Ich hab gerade mal den Namen (Jörn Lindner) bei Google eingegeben. Raus kam, dass ein Jörn Lindner 1. Vorsitzender des Vereins "Unter Hamburg" ist, der sich mit Bunkern und Zivilschutzkram beschäftigt, allerdings hauptsächlich mit der Geschichte und dem Kontext, als mit der Technik an sich (Also nicht zu vergleichen mit lostplaces.de). Das würde natürlich das Interesse und vor allem das Wissen erklären, dass er in seinen Mails von sich gab. Sehr spannend. Das wär natürlich ne Traumkombination und ein Kontakt den man halten muss.
Gruß Joachim
Zuletzt geändert von MiThoTyN am Dienstag 4. Juli 2006, 13:02, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Rickmers Werft
Offenbar arbeitet er noch nicht lange bei Rickmers, denn auf meine ausführliche Anfrage mit Fotos usw. im letzten Jahr an dieselbe Email-Adresse kam keine Antwort!
Re: Rickmers Werft
Hehe .. Das ist sehr gut möglich. Google spuckte auch aus, dass er wohl 2001 noch Student war.
Aber vielleicht kann er das bald selbst mitteilen. Jörn ist tatsächlich Vorsitzender von "unter Hamburg" und hat somit große Ahnung von Zivilschutz und allem drum und dran. Da sich unsere Arbeit von seiner nur durch Details unterscheidet, wäre ein Informationsaustausch sehr wünschenswert. Ich habe ihn deshalb eingeladen auch hier im Forum mitzuwirken und ihn an HP verwiesen zwecks Anmeldung.
Auf jeden Fall ein ziemlicher Glückstreffer.
Gruß Joachim
Aber vielleicht kann er das bald selbst mitteilen. Jörn ist tatsächlich Vorsitzender von "unter Hamburg" und hat somit große Ahnung von Zivilschutz und allem drum und dran. Da sich unsere Arbeit von seiner nur durch Details unterscheidet, wäre ein Informationsaustausch sehr wünschenswert. Ich habe ihn deshalb eingeladen auch hier im Forum mitzuwirken und ihn an HP verwiesen zwecks Anmeldung.
Auf jeden Fall ein ziemlicher Glückstreffer.
Gruß Joachim
Zuletzt geändert von MiThoTyN am Dienstag 4. Juli 2006, 13:03, insgesamt 1-mal geändert.
Re: Rickmers Werft
Sodele. Hab eben mit dem Kapitän a.D. Herrn Bayer telefoniert, der 1967 von der Rickmers Reederei zum Bundesamt für Zivilschutz gewechselt ist. Dort war er lange Jahre im Warnamt I in Hohenwestedt tätig.
Er kann mir zwar nicht genau sagen, warum Rickmers damals in das Geschäft mit den Sirenen eigestiegen ist, aber wird mir demnächst einen Brief zukommen lassen, in dem er mir etliche Ansprechpartner nennt, die damals zum einen im Bundesamt oder bei Rickmers tätig waren.
Während dem halbstündigen Telefonat konnte er mir einige interessante Sachen sagen. Unter anderem trifft er sich ab und zu mal mit einem, der das Warnamtsmuseum in Quickborn betreibt. (Ein ehemaliger Zahnarzt? Ist da Olaf was bekannt? Kennt man sich?) Hier in Quickborn sollen noch etliche Unterlagen vorhanden sein. Ist ja auch nix neues. Nur leider nichts in Richtung Rickmers vermute ich.
Ich werd die diversen Spuren mal verfolgen und schauen, ob wir uns im Kreis drehen, oder man tatsächlich noch an etwas neues rankommt.
Übrigens ist die Geschichte, wie der Herr Bayer von der Rickmers-Reederei zum Zivilschutz kommt recht lustig. Er war auf der Suche nach nem Landjob, weil Kapitän nicht der Beruf fürs Leben ist. In Afrika hat er sich mit jemandem unterhalten, der da oben beim Aufbau von Häfen geholfen hat und beim Staat in Hamburg beschäftigt war. Über diesen Kontakt kam Herr Bayer dann mit den Behörden und auch dem Zivilschutz in Verbindung, dann mit dem Bundesamt in Bad Godesberg und irgendwann hat er sich einfach mal beworben und seinen alten Job gekündigt. Tatsächlich wurde er Anfang 1967 auch angestellt.
Damals war er 30.
Gruß Joachim
Er kann mir zwar nicht genau sagen, warum Rickmers damals in das Geschäft mit den Sirenen eigestiegen ist, aber wird mir demnächst einen Brief zukommen lassen, in dem er mir etliche Ansprechpartner nennt, die damals zum einen im Bundesamt oder bei Rickmers tätig waren.
Während dem halbstündigen Telefonat konnte er mir einige interessante Sachen sagen. Unter anderem trifft er sich ab und zu mal mit einem, der das Warnamtsmuseum in Quickborn betreibt. (Ein ehemaliger Zahnarzt? Ist da Olaf was bekannt? Kennt man sich?) Hier in Quickborn sollen noch etliche Unterlagen vorhanden sein. Ist ja auch nix neues. Nur leider nichts in Richtung Rickmers vermute ich.
Ich werd die diversen Spuren mal verfolgen und schauen, ob wir uns im Kreis drehen, oder man tatsächlich noch an etwas neues rankommt.
Übrigens ist die Geschichte, wie der Herr Bayer von der Rickmers-Reederei zum Zivilschutz kommt recht lustig. Er war auf der Suche nach nem Landjob, weil Kapitän nicht der Beruf fürs Leben ist. In Afrika hat er sich mit jemandem unterhalten, der da oben beim Aufbau von Häfen geholfen hat und beim Staat in Hamburg beschäftigt war. Über diesen Kontakt kam Herr Bayer dann mit den Behörden und auch dem Zivilschutz in Verbindung, dann mit dem Bundesamt in Bad Godesberg und irgendwann hat er sich einfach mal beworben und seinen alten Job gekündigt. Tatsächlich wurde er Anfang 1967 auch angestellt.
Damals war er 30.
Gruß Joachim
Re: Rickmers Werft
@Joachim
Mal ein großes an dich für die Arbeit über Rickmers. Es ist schön wenn mal ein bißchen Licht in die Sache über Rickmers kommt.
noch mal.
Gruß Maeks
Mal ein großes an dich für die Arbeit über Rickmers. Es ist schön wenn mal ein bißchen Licht in die Sache über Rickmers kommt.
noch mal.
Gruß Maeks
Re: Rickmers Werft
Meine Antwort kommt zwar sehr spät, aber ich war lange nicht aktiv im Forum(Klammer auf: Schade, wir wissen wenig über die Anlagen in Gebäudemontage. PB hat ja Maschinenräume im Gebäude ausgerüstet (davon kennen wir derzeit noch keinen), Hörmann scheint bei seinen F71 trotzdem den Maschinenbunker genommen zu haben, man hat sich durch die Dachmontage nur den Mast gespart. Oder gibt es da auch noch die "richtige" Gebäudemontage mit Maschinenraum? Ich wüsste jetzt keine. Klammer zu.)
Hörmann hat auch bei Gebäudeanlagen mit Maschinenbunker gearbeitet, da hast du Recht. War eigentlich sehr gut, wenn man mal von Wartung und Reparatur ausgeht. Dafür hatte man natürlich immer die langen Kabel- und Rohrwege an den Gebäuden zu beachten
Bei Pintsch- Bamag ist mir eine ehem. Anlage in Hamburg am "Roßhafen" bekannt, bei der es sich um eine Gebäudeanlage mit Maschinenraum im obersten Stockwerk handelt
Das war ein ca. 20qm großer Raum, in dem der Rahmen für die Motor- und Kompressoraufnahme (der sonst im Maschinenbunker ebenfalls vorhanden ist) auf den normalen Schwingungsgummis auf Betonsockeln montiert war.
Was mich da gestört hat war, das der Rahmen mit der Rückseite genau an der Aussenwand montiert war und die Rückseite (z.B. zum Ölstand messen) genau so schlecht zu erreichen war wie im Bunker. Und das, obwohl der Raum ansonsten groß genug war
Der grösste Nachteil war aber, dass die Anlage noch einige Jahre nach Schließung der Schlachtbetriebes aktiv war. Im ganzen Gebäude war der Strom abgestellt (ausser natürlich für die Sirene), so dass auch die Fahrstühle nicht funktionierten und man (besser gesagt ICH) in den letzten Jahren alle Ersatzteile und das Werkzeug (sowie Diesel, Öl und einen Satz Akkus) die 7 Stockwerke hochtragen durfte
Ich bin ganz ehrlich..., als das Gebäude baufällig wurde (eine ganze Mauerseite ist einfach abgeklappt und man konnte in das offene Teppenhaus schauen ) und ich das Gebäude nicht mehr betreten durfte (oder wie das Bezirksamt mir großzügig angeboten hat auf eigene Gefahr) war ich nicht wirklich traurig. Die Anlage wurde dann, zusammen mit dem Gebäude, abgerissen und entsorgt.
Soviel zur P-B mit Maschinenraum
Zuletzt geändert von WS-Paul am Donnerstag 26. Oktober 2006, 00:46, insgesamt 1-mal geändert.
Re: Rickmers Werft
Wie haben sie denn die Drucklufttanks untergebracht, oder waren das bei PB nur die Behälter, die längs im Rahmen unter dem Maschinenblock lagen? Bei Joachims Bildern aus der Schweiz (HLS 373) haben sie ja bei der einen Anlage dafür einen eigenen Raum gebraucht (allerdings wegen der schweizer Vorschriften, nach denen Druckluftbehälter nicht einfach in der Erde vergraben werden dürfen).Das war ein ca. 20qm großer Raum, in dem der Rahmen für die Motor- und Kompressoraufnahme (der sonst im Maschinenbunker ebenfalls vorhanden ist) auf den normalen Schwingungsgummis auf Betonsockeln montiert war.
Was mich da gestört hat war, das der Rahmen mit der Rückseite genau an der Aussenwand montiert war und die Rückseite (z.B. zum Ölstand messen) genau so schlecht zu erreichen war wie im Bunker. Und das, obwohl der Raum ansonsten groß genug war
Und wenn wir schon dabei sind: ist es richtig, dass es PB-Anlagen gab, die über einen kombinierten Diesel- und Elektroantrieb verfügten, also mit Kompressor, Drehstrommotor und Diesel auf einer Welle? In einem alten PB-Prospekt wurde dies ja als Option genannt, die Frage ist nur, ob das auch verbreitet so im Einsatz war. Bei Gebäudeanlagen mit Maschinenraum im Haus ist das ja denkbar wegen Lärmbelästigung im Gebäude.
Gruß - Reinhard.
Re: Rickmers Werft
Unter dem Maschinenbock war nur der Dieseltank..., der Druckkessel war auch in einem kleinen Nebenraum
Ob das etwas mit der Sicherheit zu tun hatte, kann ich aber nicht sagen. Kann ich mir aber nicht vorstellen, weil der Druckkessel bei der P-B in Wilhelmsburg (Mastanlage mit Maschinenbunker) direkt aus dem Maschinenraum zugänglich war. Somit war eine Gefährdung ja auch nicht ausgeschlossen!!!
Bei den Hörmann- Anlagen war der Druckkessel dagegen ja immer getrennt vom Maschinenraum.
Ob das etwas mit der Sicherheit zu tun hatte, kann ich aber nicht sagen. Kann ich mir aber nicht vorstellen, weil der Druckkessel bei der P-B in Wilhelmsburg (Mastanlage mit Maschinenbunker) direkt aus dem Maschinenraum zugänglich war. Somit war eine Gefährdung ja auch nicht ausgeschlossen!!!
Bei den Hörmann- Anlagen war der Druckkessel dagegen ja immer getrennt vom Maschinenraum.
Re: Rickmers Werft
Ich dachte jetzt an das, was auf diesen Fotos zu sehen ist:Unter dem Maschinenbock war nur der Dieseltank..., der Druckkessel war auch in einem kleinen Nebenraum
http://www.hochleistungssirene.de/pics/ ... eim_12.jpg
http://www.hochleistungssirene.de/pics/ ... eim_10.jpg
- das hatte ich bisher für zwei Maschinenblöcke zur "Anlage 1" gehalten und da ist doch sowas wie ein Druckbehälter unten eingebaut, oder täuscht das?
Viele Grüße - Reinhard.
Re: Rickmers Werft
Das ist definitiv der Dieseltank
Leider kann man den Einfüllstutzen nicht sehen..., die Bilder zeigen die Rückseite der Anlage und der Stutzen ist vorne
Der Druckkessel ist wie bei Hörmann auch viel größer..., ich glaube der hatte ein Volumen von 3600 Litern
Auf alle Fälle konnte man da locker durch ein Mannloch reinsteigen und zu viert Karten spielen
Ich musste da ein paar mal rein zur "Inneren Begehung" und durfte die Kondensatreste entfernen und den Kessel auf Hochglanz bringen, damit der Mann vom TÜV sich dabei nicht dreckig macht
Bei der Gebäudeanlage am Roßhafen waren aber mehrere kleinere Rundbehälter miteinander verbunden. Der Aufwand,einen großen Tank unter Dach zu schweissen, wäre wohl zu groß gewesen
Was man auf den Bilder aber schön sehen kann sind die "Öleinfüllstutzen" am Diesel und am Kompressor..., wie oft habe ich mich da beim Nachfüllen an heißen Geräteteilen verbrannt
Wer sich das ausgedacht hat, die Einfüllstutzen auf die Rückseite zu verlegen, gehört gesteinigt!!!
Leider kann man den Einfüllstutzen nicht sehen..., die Bilder zeigen die Rückseite der Anlage und der Stutzen ist vorne
Der Druckkessel ist wie bei Hörmann auch viel größer..., ich glaube der hatte ein Volumen von 3600 Litern
Auf alle Fälle konnte man da locker durch ein Mannloch reinsteigen und zu viert Karten spielen
Ich musste da ein paar mal rein zur "Inneren Begehung" und durfte die Kondensatreste entfernen und den Kessel auf Hochglanz bringen, damit der Mann vom TÜV sich dabei nicht dreckig macht
Bei der Gebäudeanlage am Roßhafen waren aber mehrere kleinere Rundbehälter miteinander verbunden. Der Aufwand,einen großen Tank unter Dach zu schweissen, wäre wohl zu groß gewesen
Was man auf den Bilder aber schön sehen kann sind die "Öleinfüllstutzen" am Diesel und am Kompressor..., wie oft habe ich mich da beim Nachfüllen an heißen Geräteteilen verbrannt
Wer sich das ausgedacht hat, die Einfüllstutzen auf die Rückseite zu verlegen, gehört gesteinigt!!!
Re: Rickmers Werft
Nachtrag:
Der Dieseltank ist auch nicht klein..., ich muss jetzt lügen, aber ich glaube er hat ein Volumen von fast 400 Litern. Im Vergleich zum Druckkessel jedoch ein Witz!
Der Dieseltank ist auch nicht klein..., ich muss jetzt lügen, aber ich glaube er hat ein Volumen von fast 400 Litern. Im Vergleich zum Druckkessel jedoch ein Witz!
Re: Rickmers Werft
Ah,okay, für die Aufklärung. 400 Liter für diesen Tank hätte ich an Hand der Bilder auch geschätzt, ist ja nicht gerade wenig, wenn man das aus Kanistern nachtanken soll. Aber er sieht halt aus, als wäre das ein Druckbehälter, daher die falsche Vermutung.Leider kann man den Einfüllstutzen nicht sehen..., die Bilder zeigen die Rückseite der Anlage und der Stutzen ist vorne
Der Druckkessel ist wie bei Hörmann auch viel größer..., ich glaube der hatte ein Volumen von 3600 Litern
Ja, das kann ich mir vorstellen. Vor allem, wenn man das Ganze dann noch vor eine Wand stellt, obwohl mehr Platz da wäre. Aber von den Leuten, die sich sowas ausdenken, muss ja auch niemand die Arbeit machen.Was man auf den Bilder aber schön sehen kann sind die "Öleinfüllstutzen" am Diesel und am Kompressor..., wie oft habe ich mich da beim Nachfüllen an heißen Geräteteilen verbrannt
Wer sich das ausgedacht hat, die Einfüllstutzen auf die Rückseite zu verlegen, gehört gesteinigt!!!
Insgesamt scheint man sich bei den Hörmann-Anlagen mehr Gedanken gemacht zu haben. Allein durch die einheitlichen Maschinenbunker wurde da schon sowas vermieden.
Gruß - Reinhard.
Re: Rickmers Werft
@WS-Paul
Zum Thema Umbau. Meinste du könntest irgendwas über den Umbau in Erfahrung bringen? Da wissen wir nämlich noch nicht viel drüber.
Warum z.B. wurden die Rickmers-Innereien komplett ausgebaut und mit Hörmann-Teilen ersetzt? Und wenn der Umbau 1985 erfolgte, warum hat man dann Teile einer F71 eingebaut, die zu der Zeit ja auch schon überaltet waren. Man hätte genausogut Teile einer HLS273 einbauen können. Und zu guter letzt der Motor. Es handelt sich hier weder um einen Motor von der Rickmers-HLS, noch einen Motor einer Hörmann-HLS. Wo kommt er sonst her? Und warum hat man so einen Motor mit einem Hörmann Kompressor verbunden und nicht ein komplettes Aggregat von Hörmann eingebaut?
Alles noch bischen mysteriös mit diesem Umbau.
Gruß Joachim
Zum Thema Umbau. Meinste du könntest irgendwas über den Umbau in Erfahrung bringen? Da wissen wir nämlich noch nicht viel drüber.
Warum z.B. wurden die Rickmers-Innereien komplett ausgebaut und mit Hörmann-Teilen ersetzt? Und wenn der Umbau 1985 erfolgte, warum hat man dann Teile einer F71 eingebaut, die zu der Zeit ja auch schon überaltet waren. Man hätte genausogut Teile einer HLS273 einbauen können. Und zu guter letzt der Motor. Es handelt sich hier weder um einen Motor von der Rickmers-HLS, noch einen Motor einer Hörmann-HLS. Wo kommt er sonst her? Und warum hat man so einen Motor mit einem Hörmann Kompressor verbunden und nicht ein komplettes Aggregat von Hörmann eingebaut?
Alles noch bischen mysteriös mit diesem Umbau.
Gruß Joachim
Re: Rickmers Werft
wahrscheinlich hatte man die teile zu der zeit gerade noch "rumstehn" und hat sie deswegen verbaut !?
Re: Rickmers Werft
Den Schaltkasten der F71 vielleicht. Aber keinen völlig artfremden Diesel. Immerhin musste der Diesel bzw die Steuerung so angepasst werden, dass beides miteinander arbeitet. Bei nem kompletten Aggregat mit dem original Hörmann Diesel hätte es solche Probleme nicht gegeben.
Und das man 1985, also knapp 10 Jahre nach Einführung der HLS273 noch Teile der F71 verbaut finde ich auch nicht logisch. Die Teile der F71 waren dann also schon über 10 Jahre alt. Da hätte ich aus Gründen der Wartung und Anfälligkeit lieber neuere Technik, nämlich der HLS273 verbaut.
Gruß Joachim
Und das man 1985, also knapp 10 Jahre nach Einführung der HLS273 noch Teile der F71 verbaut finde ich auch nicht logisch. Die Teile der F71 waren dann also schon über 10 Jahre alt. Da hätte ich aus Gründen der Wartung und Anfälligkeit lieber neuere Technik, nämlich der HLS273 verbaut.
Gruß Joachim