Die alte Kriegssirene von Wittislingen
Die alte Kriegssirene von Wittislingen
Hallo, heute auf der Durchfahrt entdeckt, fotografiert und gleich das Steuergerät vom netten Bauhofmitarbeiter gezeigt bekommen. Das Teil ist in Betrieb, wird über Funk angesteuert, und hat im Ort eine E57 Schwester.
Für mich war das Ölschütz unten angehängt das erste. Der Steuerkasten ist aus Grauguss das ganze nach Auskunft vermutlich Baujahr 1942. Das Steuergerät hängt übrigens im Nebengebäude (ehem. Scheune).
Sorry wegen der durcheinanderbilder
Für mich war das Ölschütz unten angehängt das erste. Der Steuerkasten ist aus Grauguss das ganze nach Auskunft vermutlich Baujahr 1942. Das Steuergerät hängt übrigens im Nebengebäude (ehem. Scheune).
Sorry wegen der durcheinanderbilder
- Die Sirenenwerkstatt
- Sirenenexperte
- Beiträge: 1881
- Registriert: Freitag 22. Mai 2009, 10:49
- Kontaktdaten:
Re: Die alte Kriegssirene von Wittislingen
Ne schöne Elektror L1! :-)
Hatte e57Michel die nichtmal sogar gefilmt???
Hatte e57Michel die nichtmal sogar gefilmt???
Re: Die alte Kriegssirene von Wittislingen
Schön, dass der Schaltschrank noch so gut erhalten ist.
Re: Die alte Kriegssirene von Wittislingen
Der gleiche Schaltschrank hängt bei uns im Feuerwehrhaus. Ebenfalls noch in Betrieb. Allerdings hängt bei uns eine L141 dran.
Gruß Joachim
Gruß Joachim
Re: Die alte Kriegssirene von Wittislingen
Ui. Sollte der mal zu Schaden kommen, passt mit dem Öl vom Schütz auf. Nicht nur PCB haltig, sondern dank Zersetung durch den Schaltlichtbogen voll von anderen freundlichen Stoffen.
Re: Die alte Kriegssirene von Wittislingen
Seh ich da richtig? 3x 25 Ampere-Sicherungen? Die E57 braucht nur 3x 20 Ampere.
- Die Sirenenwerkstatt
- Sirenenexperte
- Beiträge: 1881
- Registriert: Freitag 22. Mai 2009, 10:49
- Kontaktdaten:
Re: Die alte Kriegssirene von Wittislingen
Normalerweise kommt die E57 mit C16 Automaten aus. Ich denke mal die L1 hat einfach mal mehr Bums im Motor ;-)Fox 1 hat geschrieben:Seh ich da richtig? 3x 25 Ampere-Sicherungen? Die E57 braucht nur 3x 20 Ampere.
also bestimmt mehr als 5 kw.
Re: Die alte Kriegssirene von Wittislingen
Heute wiedergesehen - die L1 von Steinheim ca. 10km Luftlinie entfernt.
Scheint damals die Standartsirene an der Donau gewesen zu sein.
Die hier ist aber schon mal restauriert worden.
Scheint damals die Standartsirene an der Donau gewesen zu sein.
Die hier ist aber schon mal restauriert worden.
-
- Harter Kern
- Beiträge: 382
- Registriert: Dienstag 17. August 2004, 23:10
- Wohnort: Friedrichsdorf im Taunus
Re: Die alte Kriegssirene von Wittislingen
Nein, hat sie nicht. Aber einen schlechteren Leistungsfaktor: 0,72 (abgelesen vom Typenschild der baugleichen Mayschoß-Sirene). Die E57 hat 0,85. Das bedingt bei gleicher Spannung und Leistung (5 kW) einen höheren Strom: 17/10 A statt wie bei der E57 15,5/9 A. Von daher ist die Absicherung mit 25 A schon gerechtfertigt - wer weiß wie hoch der Anlaufstrom bei der L1 ist, vermutlich auch höher wie die 35 A bei der E57.sirenator hat geschrieben:Normalerweise kommt die E57 mit C16 Automaten aus. Ich denke mal die L1 hat einfach mal mehr Bums im Motor ;-)Fox 1 hat geschrieben:Seh ich da richtig? 3x 25 Ampere-Sicherungen? Die E57 braucht nur 3x 20 Ampere.
also bestimmt mehr als 5 kw.
Danke Land 4-4 für die super Bilder vom Schaltkasten! Wollte immer schon mal sehen, wie der einer alten Kriegssirene aufgebaut ist.
Frohe Ostern !
Wolfi
- FunkerVogth
- Moderator
- Beiträge: 1565
- Registriert: Montag 12. April 2004, 20:45
Re: Die alte Kriegssirene von Wittislingen
Da sprichst Du was an: am Anfang meiner Sirenenzeit (vor ca. 100 Jahren) war meine erste Jaule ne Siemens samt komletter Anschaltung auf nem großen Holzbrett. Beim Autogerechten Anpassen mit der Motorsäge mußte das Brett gedreht werden und da lief das ganze Öl aus (auf ne Wiese). Gut das es nicht im Auto passiert ist.Niklas hat geschrieben:Ui. Sollte der mal zu Schaden kommen, passt mit dem Öl vom Schütz auf. Nicht nur PCB haltig, sondern dank Zersetung durch den Schaltlichtbogen voll von anderen freundlichen Stoffen.
So jetzt zur Frage: die Schaltung habe ich damals weiterverkauf, habe aber mittlerweile wieder einen S140 samt L141. Der lagert gut verpackt bei mir im Keller.
Wie entsorgt man eigentlich das Öl am Besten?
- Die Sirenenwerkstatt
- Sirenenexperte
- Beiträge: 1881
- Registriert: Freitag 22. Mai 2009, 10:49
- Kontaktdaten:
Re: Die alte Kriegssirene von Wittislingen
Schadstoffmobil? bis 15kg ist es kostenlos da Sachen abzugeben. Oder gibts das bei euch nicht?
MfG
MfG
Re: Die alte Kriegssirene von Wittislingen
Nehmen die wirklich PCB-haltige Öle?
Oder einfach auf nixwiss machen??
Gruß und noch schöne Ostern!
Oder einfach auf nixwiss machen??
Gruß und noch schöne Ostern!
- Die Sirenenwerkstatt
- Sirenenexperte
- Beiträge: 1881
- Registriert: Freitag 22. Mai 2009, 10:49
- Kontaktdaten:
Re: Die alte Kriegssirene von Wittislingen
Ich denke mal die nehmen alle gefährliche stoffe an. Außer Sprengstoffe dann bekommt man nähmlich neuen Armschmuck verpasst, ein Apartment mit abgeschlossener Stahltür und muss nem Richter erklären wie man daran kommt^^Land 4-4 hat geschrieben:Nehmen die wirklich PCB-haltige Öle?
Oder einfach auf nixwiss machen??
Gruß und noch schöne Ostern!
Ne mal ohne quatsch. Unser Schadstoffmobil ist dazu da chemikalien, lampen sowie giftige und gefähliche stoffe abzugeben nur wie gesagt unter 15kg kostenlos bei jedem besuch.
@Funker: sei verdammt Vorsichtig mit dem zeug! Das PCB kann selbst über die Atemluft in den Körper gelangen!
Re: Die alte Kriegssirene von Wittislingen
Sicherungsautomaten können zwischen Kurzschluss (elektromagnetische Auslösung) und Überlast (thermische Auslösung) unterscheiden.sirenator hat geschrieben:Normalerweise kommt die E57 mit C16 Automaten aus. Ich denke mal die L1 hat einfach mal mehr Bums im Motor ;-)Fox 1 hat geschrieben:Seh ich da richtig? 3x 25 Ampere-Sicherungen? Die E57 braucht nur 3x 20 Ampere.
also bestimmt mehr als 5 kw.
Die C-Charakteristik ist für große Werkzeugmaschinen ausgelegt und tolleriert deshalb die übliche Leistungsspitze beim Anlauf von Drehstrommotoren.
Dagegen würde eine Schmelzsicherung irgendwann beim Anlauf des Motors durchbrennen wenn dessen Anlaufstrom den Nennstrom der Sicherung bei weitem übersteigt.
Sofern ich die Faustregel richtig im Kopf habe läuft ein 5KW-Motor mit 30KW an, das sind dann ~43A auf jeder Phase. Oder haben die Überlastmotoren in Sirenen weniger?
Werkzeugmaschinen mit 5,6KW-Motoren haben ja auch normalerweise einen Stern-Dreieck-Schalter
- Die Sirenenwerkstatt
- Sirenenexperte
- Beiträge: 1881
- Registriert: Freitag 22. Mai 2009, 10:49
- Kontaktdaten:
Re: Die alte Kriegssirene von Wittislingen
Wie bitte??? 43A?? die E57 hat "nur" 35A Anlaufstrom.
MfG
MfG