Sirenen-News
Verfasst: Freitag 3. Juni 2005, 15:13
Hallo!
Mal was zum lesen:
Wohin mit der neuen Sirene?
Schwarzenau. (mb) Wo muss die Sirene in Schwarzenau stehen, damit sie alle Feuerwehrleute im Ort hören? Das testeten gestern ein Monteur der Firma Helin aus Hagen, Feuerwehrleute aus Schwarzenau und Bad Berleburg und die Sachbearbeiterin im Feuerschutzwesen der Stadt Bad Berleburg, Edeltraud Brandt. Gleich mehrere unangemeldete Probealarmierungen wurden dazu ausgelöst.
Hintergrund des lautstarken Versuchs: Die Sirene auf dem alten Feuerwehrhaus in der Alexander-Mack-Straße soll auf Wunsch des neuen Hausbesitzers abgebaut werden, wie Andreas Lückel von der Löschgruppe Schwarzenau und Brandschutzbeauftragte Edeltraud Brandt erläuterten. Auch die neue Sirene muss natürlich so platziert werden, dass sie von allen Richtungen aus gut vernehmbar ist.
Für den Test wurde ein Spezialgerät der Firma Helin verwendet, mit dem ein Sirenenton ausgesendet werden kann. Da die künftige Sirene auf einem Mast montiert werden soll, wurde für den korrekten Versuchsablauf die eigentliche Sirene am Korb der Bad Berleburger Drehleiter befestigt und hochgefahren. Dann konnte Monteur Manfred Kowald den Probealarm auslösen. "Die neue Sirene klingt etwas anders als die alten Modelle. Sie kann einen viel größeren Raum abdecken", erklärt er. Auch optisch hat sie sich verändert: Die altbekannte Pilzform gibt es nicht mehr, die neue Sirene gleicht eher einem Stadionlautsprecher.
Wenige Minuten nach dem Alarm treffen die ersten Feuerwehrleute am Gerätehaus ein. Das Problem ist nur, dass sie alle aus der selben Richtung kommen und im anderen Teil von Schwarzenau nichts zu hören war. Zu einem weiteren Test ist Andreas Lückel zur Firma Agrodur gefahren, um zu überprüfen, wie die Sirene dort klingt. "Auf dem Parkplatz war es okay, aber weiter unten habe ich es nur gehört, weil ich wusste, worauf ich achten musste. Wenn da jemand mit dem Gabelstapler fährt, hat man keine Chance", so sein Resümee.
Also wurde noch eine Alarmierung vom Schulhof der Grundschule aus vorgenommen, doch auch das war bei Agrodur nicht zu hören. "Jetzt wissen wir noch nicht, was wir machen sollen. Wir müssen auch auf die Kosten achten", ist Edeltraud Brandt zunächst ratlos. Möglicherweise könnten ergänzend zu der Sirene die Feuerwehrleute, die bei Agrodur arbeiten, mit Funkmeldeempfängern ausgerüstet werden.
Fürs Erste läuft alles weiter wie gehabt: "Wir müssen uns jetzt mit der Feuerwehr eingehend beraten, so lange läuft die Sirene am alten Feuerwehrhaus weiter. Die Alarmierung der Feuerwehr ist auf jeden Fall sichergestellt," so Edeltraud Brand.
02.06.2005
Mal was zum lesen:
Wohin mit der neuen Sirene?
Schwarzenau. (mb) Wo muss die Sirene in Schwarzenau stehen, damit sie alle Feuerwehrleute im Ort hören? Das testeten gestern ein Monteur der Firma Helin aus Hagen, Feuerwehrleute aus Schwarzenau und Bad Berleburg und die Sachbearbeiterin im Feuerschutzwesen der Stadt Bad Berleburg, Edeltraud Brandt. Gleich mehrere unangemeldete Probealarmierungen wurden dazu ausgelöst.
Hintergrund des lautstarken Versuchs: Die Sirene auf dem alten Feuerwehrhaus in der Alexander-Mack-Straße soll auf Wunsch des neuen Hausbesitzers abgebaut werden, wie Andreas Lückel von der Löschgruppe Schwarzenau und Brandschutzbeauftragte Edeltraud Brandt erläuterten. Auch die neue Sirene muss natürlich so platziert werden, dass sie von allen Richtungen aus gut vernehmbar ist.
Für den Test wurde ein Spezialgerät der Firma Helin verwendet, mit dem ein Sirenenton ausgesendet werden kann. Da die künftige Sirene auf einem Mast montiert werden soll, wurde für den korrekten Versuchsablauf die eigentliche Sirene am Korb der Bad Berleburger Drehleiter befestigt und hochgefahren. Dann konnte Monteur Manfred Kowald den Probealarm auslösen. "Die neue Sirene klingt etwas anders als die alten Modelle. Sie kann einen viel größeren Raum abdecken", erklärt er. Auch optisch hat sie sich verändert: Die altbekannte Pilzform gibt es nicht mehr, die neue Sirene gleicht eher einem Stadionlautsprecher.
Wenige Minuten nach dem Alarm treffen die ersten Feuerwehrleute am Gerätehaus ein. Das Problem ist nur, dass sie alle aus der selben Richtung kommen und im anderen Teil von Schwarzenau nichts zu hören war. Zu einem weiteren Test ist Andreas Lückel zur Firma Agrodur gefahren, um zu überprüfen, wie die Sirene dort klingt. "Auf dem Parkplatz war es okay, aber weiter unten habe ich es nur gehört, weil ich wusste, worauf ich achten musste. Wenn da jemand mit dem Gabelstapler fährt, hat man keine Chance", so sein Resümee.
Also wurde noch eine Alarmierung vom Schulhof der Grundschule aus vorgenommen, doch auch das war bei Agrodur nicht zu hören. "Jetzt wissen wir noch nicht, was wir machen sollen. Wir müssen auch auf die Kosten achten", ist Edeltraud Brandt zunächst ratlos. Möglicherweise könnten ergänzend zu der Sirene die Feuerwehrleute, die bei Agrodur arbeiten, mit Funkmeldeempfängern ausgerüstet werden.
Fürs Erste läuft alles weiter wie gehabt: "Wir müssen uns jetzt mit der Feuerwehr eingehend beraten, so lange läuft die Sirene am alten Feuerwehrhaus weiter. Die Alarmierung der Feuerwehr ist auf jeden Fall sichergestellt," so Edeltraud Brand.
02.06.2005