Hm, könnte man schon, indem man z.B. bei Signal "Feueralarm" über den FWE das Dämpfer-Ventil mit ansteuert, bei "Katastrophenalarm" jedoch nicht. Aber natürlich hast Du Recht, wirtschaftlich gesehen lohnt das nicht. Kann natürlich sein, dass auch bei einer städtischen Behörde ab und an jemand ein Herz für solche heute historischen Schätzchen hat; vielleicht ist das überhaupt der Grund, dass die da noch steht. Vielleicht gibt es da sogar jemand, der sich halt kümmert, ohne jede Minute dafür irgendwo abzurechnen. Dann wäre es nicht mal unwirtschaftlich.MiThoTyN hat geschrieben: 3.) Jetzt nochmal Geld in die HLS zu stecken für eine solche Modifikation macht keinen Sinn. Das wäre ein recht teurer Umbau der eigetlich wenig Sinn macht, außer nörgelnde Bürger zu beruhigen. Mal abgesehen davon ist das technisch nicht so einfach. Die Leitstelle kann genau 2 Sachen machen. Sirene auslösen, oder nicht. Die Leitstelle kann nicht getrennt Probealarm oder "Realalarm" auslösen. Die HLS "weiß" also gar nicht, ob sie laut oder leise sein soll. Das würde nochmals mehrere Umbauten benötigen. Und wozu das ganze? Für ne 40 Jahre alte Anlage, die nicht mehr im besten Zustand ist.
Aber eigentlich braucht man auch gar keine Verrenkungen zum leiser stellen. Die nörgelnden Anwohner kann man schon beruhigen, indem man statt Probealarm eben ein, zwei Mal im Jahr eine technische Überprüfung macht, wie beschrieben. Im Alarmfall werden die dann sowieso nicht gefragt und das ist ja auch gut so.
Aber beim nächsten größeren Defekt, und damit meine ich jetzt nicht neue Bürsten im Signalmotor, sondern einen Kolbenfresser beim Kompressor oder sowas, wird wohl auch da Schluss sein.
Gruß - Reinhard.