Kann man eine E57 auch mit 230V betreiben???
Kann man eine E57 auch mit 230V betreiben???
Hallöle,
hab da mal eine Frage an euch, kann man denn eine E57 auch mit 230V betreiben, statt den 400V Drehstrom. Ist ja praktischer mit 230V, dann brauch man nur den Stecker in die Dose und los gehts.
Oder ist das nicht so einfach?
Komische Frage, ich weiß. Aber mich interessierts, weil ichs praktischer find.
Grüßle!
hab da mal eine Frage an euch, kann man denn eine E57 auch mit 230V betreiben, statt den 400V Drehstrom. Ist ja praktischer mit 230V, dann brauch man nur den Stecker in die Dose und los gehts.
Oder ist das nicht so einfach?
Komische Frage, ich weiß. Aber mich interessierts, weil ichs praktischer find.
Grüßle!
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- Harter Kern
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Re:
es geht schon. jedoch ist dann immernoch nix mit "einfach ma stecke rin die dose" das wird wahrsheinlich nen lichtbogen geben, die sicherung wird rausfliegen und der stecker festbacken. ein schütz und eine zu 32A abgesicherte phase sind da schon von nöten! man beachte den hohen anlaufstrom!! die schaltung zum anschluss an 230V nennt sich steinmetz motorschaltung, die beinhalten, dass man den motor ins dreieck schaltet und einen kondensator mit 60-80 µF je kW zuschaltet. wie das genau geht steht hier: http://www.e-plan.josefscholz.de/Steinm ... ltung.html
ich hoffe ich konnte dir etwas helfen!
ich hoffe ich konnte dir etwas helfen!
242
Re:
Ohje, technisches Wirrwarr. Kann mir das jemand auch auf Normal schreiben. Also ganz konkret. Tun die 230V dem Motor gut, oder ist 380V (400V) besser?
Dann steht da bei der Steinmetzschaltung, die sei für Motörs unter 2kW. Und die E hat doch sowas um die 5 oder so ... also taugts nix?
Naja, technisch und elektrisch bin ich ned so gut. Sorry!
Nochwas, wie war des jetzt mit dem Schütz, des hab ich auch noch nicht kappiert.
Gruß
Dann steht da bei der Steinmetzschaltung, die sei für Motörs unter 2kW. Und die E hat doch sowas um die 5 oder so ... also taugts nix?
Naja, technisch und elektrisch bin ich ned so gut. Sorry!
Nochwas, wie war des jetzt mit dem Schütz, des hab ich auch noch nicht kappiert.
Gruß
Zuletzt geändert von Siggi am Dienstag 13. Dezember 2005, 16:21, insgesamt 1-mal geändert.
Re:
Soviel von mir zu dem Thema,
Laut Beschreibung hat die einen Anlaufstrom von 35A,bei 380v,
und sogar 60 A bei 220v,also einen solch stark abgesicherten Einphasenanschluß in einem Haushalt zu finden,ist schon schwieriger als in einem älteren Wohnhaus im Waschkeller eine sogenannte Perilex-Steckdose zu finden,weil früher die ersten Waschvollautomaten mit Drehstrom liefen. Und auch hier ist Vorsicht geboten: Sogenannte H-Automaten (H16A) fliegen beim Anschluß der Sirene sofort raus,habe es mal probiert. Da helfen nur Schmelzsicherungen (träge) oder die neuen B-Automaten.Gut,wer da eine CEE-Steckdose (rot) mit mindestens L16A abgesichert ,hat. Mit Kondensator laufen lassen ist schon schwierig,da dieser sehr große Kapazität haben muß und auch nicht billig ist.Ist er zu klein,kann er durchschlagen und der Sirene bekäme das gar nicht gut,die Wicklung könnte durchbrennen. Ich habe sie mal mit einem Regeltrafo anlaufen lassen,so bei etwa 40-50V Wechselstrom beginnt sie langsam zu rotieren-allerdings nur kurz ,sonst wird sie zu heiß! Der Drehstromanschluß ist immer noch anm sichersten ,wobei man die Drehrichtung noch beachten muß(Pfeil auf dem Stator). Stimmt sie nicht,müssen die beiden äußeren Phasen vertauscht werden.Werden Sicherungsautomaten für Motoren verwendet,Müssen deren Hebel mit einem Bügel verbunden sein .Nimmt man einzelne und springt einer raus,nimmt die Wicklung Schaden-darum wird auch grundsätzlich über ein Schütz ein und ausgeschaltet!
Mfg Rainer
Laut Beschreibung hat die einen Anlaufstrom von 35A,bei 380v,
und sogar 60 A bei 220v,also einen solch stark abgesicherten Einphasenanschluß in einem Haushalt zu finden,ist schon schwieriger als in einem älteren Wohnhaus im Waschkeller eine sogenannte Perilex-Steckdose zu finden,weil früher die ersten Waschvollautomaten mit Drehstrom liefen. Und auch hier ist Vorsicht geboten: Sogenannte H-Automaten (H16A) fliegen beim Anschluß der Sirene sofort raus,habe es mal probiert. Da helfen nur Schmelzsicherungen (träge) oder die neuen B-Automaten.Gut,wer da eine CEE-Steckdose (rot) mit mindestens L16A abgesichert ,hat. Mit Kondensator laufen lassen ist schon schwierig,da dieser sehr große Kapazität haben muß und auch nicht billig ist.Ist er zu klein,kann er durchschlagen und der Sirene bekäme das gar nicht gut,die Wicklung könnte durchbrennen. Ich habe sie mal mit einem Regeltrafo anlaufen lassen,so bei etwa 40-50V Wechselstrom beginnt sie langsam zu rotieren-allerdings nur kurz ,sonst wird sie zu heiß! Der Drehstromanschluß ist immer noch anm sichersten ,wobei man die Drehrichtung noch beachten muß(Pfeil auf dem Stator). Stimmt sie nicht,müssen die beiden äußeren Phasen vertauscht werden.Werden Sicherungsautomaten für Motoren verwendet,Müssen deren Hebel mit einem Bügel verbunden sein .Nimmt man einzelne und springt einer raus,nimmt die Wicklung Schaden-darum wird auch grundsätzlich über ein Schütz ein und ausgeschaltet!
Mfg Rainer
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- Harter Kern
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Re:
Moin!
Ein Schütz funktioniert quasi wie ein Relais: Liegt eine Steuerpannung an, schaltet das Schütz auf Durchgang.
Quasi wie das störrische Pferd, dem man mit einer Angel einen Apfel vor die Nase hält: Sieht das Pferd den Apfel (Steuerspannung), läuft es los (Stromkreis geschlossen), ist der Apfel weg, bleibt es stehen
Ich liebe solche Vergleiche
Die Steinmetzschaltung würde ich als absolute Notlösung betrachten. Die ausreichend abgesichterte Phase ist in den wenigsten Haushalten zu finden. Und: Lichtbögen sehen toll aus, sind aber nicht lustig!
Wenn man keine Ahnung hat: Elektriker des Vertrauens konsultieren. Niemals auf gut Glück und ohne Vorwissen mit Netzspannung rumhantieren!
Ein Schütz funktioniert quasi wie ein Relais: Liegt eine Steuerpannung an, schaltet das Schütz auf Durchgang.
Quasi wie das störrische Pferd, dem man mit einer Angel einen Apfel vor die Nase hält: Sieht das Pferd den Apfel (Steuerspannung), läuft es los (Stromkreis geschlossen), ist der Apfel weg, bleibt es stehen
Ich liebe solche Vergleiche
Die Steinmetzschaltung würde ich als absolute Notlösung betrachten. Die ausreichend abgesichterte Phase ist in den wenigsten Haushalten zu finden. Und: Lichtbögen sehen toll aus, sind aber nicht lustig!
Wenn man keine Ahnung hat: Elektriker des Vertrauens konsultieren. Niemals auf gut Glück und ohne Vorwissen mit Netzspannung rumhantieren!
Re:
Ein Drehstromanschlüss dürfte die billigere Alternative sein, auch wenn man dazu Zusatzteile (Schütz...) benötigt oder den Drehstromanschluss erst noch verlegen muss. So eine Steinmetz-Schaltung kann mit normalen Schukosteckdosen sowieso nicht realisiert werden, denn die sind bis max. 16A belastbar (trotz einer evtl. stärkeren Sicherung). Auch der benötigte Kondensator ist irgendwann defekt und muss getauscht werden.
Und der Anlaufstrom ist schon gewaltig. Ich habe es gemerkt, als die Lampe kurz dunkler wurde, während ich die hochlaufen ließ.
Nunja, eigentlich dürfte es im normalen Haushalt unmöglich sein, eine mit Steinmetz-Schaltung zu betreiben, denn es gibt keine:
- ausreichend belastbaren Steckverbinder
- keine vorhandene Sicherung, die den Anlaufstrom aushält
Die realistischere Alternative wäre der Herdanschluss, um die Sirene mal kurz zu testen. Aber auch hier fliegen die Sicherungen höchstwahrscheinlich raus, weil sie zu flink auslösen.
Und der Anlaufstrom ist schon gewaltig. Ich habe es gemerkt, als die Lampe kurz dunkler wurde, während ich die hochlaufen ließ.
Nunja, eigentlich dürfte es im normalen Haushalt unmöglich sein, eine mit Steinmetz-Schaltung zu betreiben, denn es gibt keine:
- ausreichend belastbaren Steckverbinder
- keine vorhandene Sicherung, die den Anlaufstrom aushält
Die realistischere Alternative wäre der Herdanschluss, um die Sirene mal kurz zu testen. Aber auch hier fliegen die Sicherungen höchstwahrscheinlich raus, weil sie zu flink auslösen.
Zuletzt geändert von Marco am Dienstag 13. Dezember 2005, 22:07, insgesamt 1-mal geändert.
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- Harter Kern
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Re:
Moin!
Nö. der Herdanschluss macht eher dicht!
Desweiteren ist vom Überbrücken von Sicherungen ausrücklich abzuraten: BRANDGEFAHR!
Das nur präventiv für Mitleser
Nö. der Herdanschluss macht eher dicht!
Desweiteren ist vom Überbrücken von Sicherungen ausrücklich abzuraten: BRANDGEFAHR!
Das nur präventiv für Mitleser
Re:
Okay, also hab mal genauers den Hauptsicherungskasten untersucht und auch sonst mal so im Haus geschaut. Also wir haben einen 400V Starkstromanschluss im Haus.
Aber von so einem Schützteil ist da nix zu sehen, was müsste denn da dann für einer rein?
Aber von so einem Schützteil ist da nix zu sehen, was müsste denn da dann für einer rein?
Re:
Schütze gibt es in einem normalen Haushaltsstromkasten nicht.
Am besten einen Elektriker konsultieren,die bauen selten -nur bei Nachtstromspeicherheizung-Schütze im Haushalt ein. Es sollte schon eine Kontaktbelastbarkeit von 40 A haben,sonst könnte er festbrennen und es gäbe dann "Dauer-Entwarnung"! Oder wer kontakt zu einer Maschinenbaufirma hat ,evtl in alten Drehbänken- da könnte auch so etwas drin sein.
Auch ich kann nur wiederholen:Vorsicht mit Netzspannung! Im Zweifelsfalle lieber den Elektriker zu Rate ziehen !
Mfg.Rainer
Am besten einen Elektriker konsultieren,die bauen selten -nur bei Nachtstromspeicherheizung-Schütze im Haushalt ein. Es sollte schon eine Kontaktbelastbarkeit von 40 A haben,sonst könnte er festbrennen und es gäbe dann "Dauer-Entwarnung"! Oder wer kontakt zu einer Maschinenbaufirma hat ,evtl in alten Drehbänken- da könnte auch so etwas drin sein.
Auch ich kann nur wiederholen:Vorsicht mit Netzspannung! Im Zweifelsfalle lieber den Elektriker zu Rate ziehen !
Mfg.Rainer
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- Harter Kern
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Re:
ja ja . ist alles nicht so einfach.
erstens mal ist es mit den 400 volt viel einfacher zu kapieren und ausserdem schmecken die der viel besser
erstens mal ist es mit den 400 volt viel einfacher zu kapieren und ausserdem schmecken die der viel besser
-
- Harter Kern
- Beiträge: 382
- Registriert: Dienstag 17. August 2004, 23:10
- Wohnort: Friedrichsdorf im Taunus
Re:
Liebe Leute!
Das mit der Steinmetzschaltung ist ja schön und gut, funktioniert auch ... theoretisch !!!
Soll heißen: will man kleine Drehstrommotoren (es gibt ja schon welche mit
0,12, 0,18 oder 0,37 kW) am Einphasennetz 230 V betreiben, ist diese Schaltung
eine echte Alternative.
Nur ... hier habt ihr es mit einem 5 kW-Motor zu tun !! Und der zieht so viel Strom - und das nicht nur beim Anlaufen !! - daß kein normales Haushaltsnetz mit 230 V in der Lage ist, diesen zu liefern.
Nahezu alle Haushaltsnetze sind mit maximal 16 A abgesichert. Das hat
seinen guten Grund, denn zumeist ist die Hausinstallation mit 1,5 qmm
Kupfer ausgeführt, was keine höheren Ströme zulassen würde.
Ich WARNE (!!!) an dieser Stelle ausdrücklich vor Manipulationen am
häuslichen Stromnetz, wie Austausch oder gar Überbrückung von
Sicherungen. Käme es durch solch einen sträflichen Leichtsinn zu einem
Brand, zahlt keine Versicherung auch nur einen einzigen Cent, und Ihr
habt zudem den Staatsanwalt am Hals, daher die dringliche Bitte:
FINGER WEG von solchen Versuchen !!
Um eine richtig zu betreiben, führt also kein Weg an einem
entsprechenden Drehstrom-Anschluß vorbei.
Grüße,
Wolfi
Das mit der Steinmetzschaltung ist ja schön und gut, funktioniert auch ... theoretisch !!!
Soll heißen: will man kleine Drehstrommotoren (es gibt ja schon welche mit
0,12, 0,18 oder 0,37 kW) am Einphasennetz 230 V betreiben, ist diese Schaltung
eine echte Alternative.
Nur ... hier habt ihr es mit einem 5 kW-Motor zu tun !! Und der zieht so viel Strom - und das nicht nur beim Anlaufen !! - daß kein normales Haushaltsnetz mit 230 V in der Lage ist, diesen zu liefern.
Nahezu alle Haushaltsnetze sind mit maximal 16 A abgesichert. Das hat
seinen guten Grund, denn zumeist ist die Hausinstallation mit 1,5 qmm
Kupfer ausgeführt, was keine höheren Ströme zulassen würde.
Ich WARNE (!!!) an dieser Stelle ausdrücklich vor Manipulationen am
häuslichen Stromnetz, wie Austausch oder gar Überbrückung von
Sicherungen. Käme es durch solch einen sträflichen Leichtsinn zu einem
Brand, zahlt keine Versicherung auch nur einen einzigen Cent, und Ihr
habt zudem den Staatsanwalt am Hals, daher die dringliche Bitte:
FINGER WEG von solchen Versuchen !!
Um eine richtig zu betreiben, führt also kein Weg an einem
entsprechenden Drehstrom-Anschluß vorbei.
Grüße,
Wolfi
Zuletzt geändert von Wolfi am Donnerstag 15. Dezember 2005, 09:42, insgesamt 1-mal geändert.
Re:
Hehe, also die Bude sollte hier schon noch stehen bleiben. Wär doch schade ums Haus und ein Schlag fühlt sich auch sicher nicht so gut an.
Ich werd mal schauen, ob ich irgendwo so einen Stromer hab und den dann mal nach so einem Schütz fragen.
für die Rege beteiligung!
Ich werd mal schauen, ob ich irgendwo so einen Stromer hab und den dann mal nach so einem Schütz fragen.
für die Rege beteiligung!
Zuletzt geändert von Siggi am Donnerstag 15. Dezember 2005, 18:13, insgesamt 1-mal geändert.