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Re: 1:0 für die Eistüte ...
Verfasst: Montag 19. März 2007, 00:12
von Gast
Ist auch eine Hifi-Endstufe, drum sollst Du Dir ja auch das Netzteil wegdenken
Ach sooo, ich dachte, du willst mich mit "denk dir die großen blauen weg" verarschen weil ich sagte, das ich mir nicht vorstellen kann, dass eine ELS-Endstufe ElCos braucht...
Mir kam nur dann dein Bild komisch vor, weil ich ja wusste, dass die Endstufen mit Gleichstrom gespeißt werden, und dabei würden die Ringkern-Trafos keinen Sinn machen.
Re: 1:0 für die Eistüte ...
Verfasst: Montag 19. März 2007, 00:35
von ReinhardG
Man könnte die Sirene größer bauen und dann einen größeren Motor dranhängen - bei entsprechender Leistung und größe hättest du dann irgendwann eine , die wie eine normale klingt, aber in ihrer Reichweite der HLS in nichts nachsteht.
Dann wäre das wohl von der Größe her nicht mehr zu handhaben. Zur Erinnerung: das Ziel bei der Entwicklung der HLS war neben der Netzunabhängigkeit mindestens in manchen Gegenden auch ein weitmaschigeres Warnnetz, weil es nicht so einfach ist, Standorte zu finden - z.B. in einer Großstadt wie Hannover war das ein wichtiger Grund. Die Technik von Motorsirenen war bekannt und erprobt. Man ist dennoch zur damals noch neuen HLS übergegangen, anstatt die Motorsirenen einfach größer zu bauen, warum wohl?
Würde man das Warnnetz in einer Stadt wie Hannover heute wieder aufbauen wollen, bliebe auch nichts anderes, als wieder wenige leistungsstarke Sirenen aufzustellen, denn die Grundeigentümer sind wirklich nicht verständnisvoller geworden als vor 40 Jahren.
Gruß - Reinhard.
Re: 1:0 für die Eistüte ...
Verfasst: Montag 19. März 2007, 00:55
von Gast
Man könnte die Sirene größer bauen und dann einen größeren Motor dranhängen - bei entsprechender Leistung und größe hättest du dann irgendwann eine , die wie eine normale klingt, aber in ihrer Reichweite der HLS in nichts nachsteht.
Dann wäre das wohl von der Größe her nicht mehr zu handhaben. Zur Erinnerung: das Ziel bei der Entwicklung der HLS war neben der Netzunabhängigkeit mindestens in manchen Gegenden auch ein weitmaschigeres Warnnetz, weil es nicht so einfach ist, Standorte zu finden - z.B. in einer Großstadt wie Hannover war das ein wichtiger Grund. Die Technik von Motorsirenen war bekannt und erprobt. Man ist dennoch zur damals noch neuen HLS übergegangen, anstatt die Motorsirenen einfach größer zu bauen, warum wohl?
Würde man das Warnnetz in einer Stadt wie Hannover heute wieder aufbauen wollen, bliebe auch nichts anderes, als wieder wenige leistungsstarke Sirenen aufzustellen, denn die Grundeigentümer sind wirklich nicht verständnisvoller geworden als vor 40 Jahren.
Gruß - Reinhard.
Das war auch nur ein theoretisches Gedankenspiel, um den nicht-Elektrotechnikern die Funktion eines Drehstrom-Motors zu erklären.
Denn es glauben viele Leute, ein Drehstrom-Motor funktioniere wie ein Allstrommotor oder Verbrennungsmotor:
Man regelt die Leistung und je geringer die Last um so größer die Drehzahl.
Was ich damit sagen wollte:
Solange man bei Drehstrom-Motoren bleibt würde eine zwar schneller hochlaufen aber auch nicht lauter werden/schneller drehen, nur weil ein größerer Motor dranhängt
Übrigens wollte ich damit nicht die HLS für sinnlos erklären, ganz im Gegenteil!
Ich finde die Idee, die hinter der HLS steckt, ausgezeichnet!
Doch am besten dabei finde ich das enorme Dröhnen, das entsteht wenn der Schall von allen Seiten zurückgeworfen wird.
Re: 1:0 für die Eistüte ...
Verfasst: Montag 19. März 2007, 18:05
von Rainer
Die Endstufe sieht sehr nach Dynacord aus!!
Aber die Hörmann-Endstufen sind doch relativ kleine Blöcke. Habe sowas mal aus nächster Nähe gesehen,als 1998 eine neu installierte ECN damit bestückt wurde.
Ich kann mich nicht daran erinnern,da übermäßig große Elkos gesehen zu haben,da die Anlage direkt über Autobatterien versorgt wird.
Ein Endstufenblock hat 300W und der paßt gut auf die Hand.
Leider hätte der Hörmann-Techniker das Tongeneratormodul nicht dabei,sonst hätte er wohl wegen meiner Anwesendheit das Sirenchen mal kurz angeworfen!
Er kam aber NICHT von München,bzw.Kirchseeon.Er hatte einen roten Golf Variant mit MTK -Kennzeichen,also aus der Nähe von Frankfurt/M.
Re: 1:0 für die Eistüte ...
Verfasst: Montag 19. März 2007, 20:01
von ReinhardG
Ein Endstufenblock hat 300W und der paßt gut auf die Hand.
Wenn das MOSFET-Brückenendstufen sind, kann man bei 24 V Betriebsspannung an 4 Ohm 72 Watt Ausgangsleistung erreichen, für mehr bräuchte es ein Schaltnetzteil davor. Oder eine entsprechende Zahl Endstufen, also wohl vier Stück für 300 W.
Gruß - Reinhard.