Soviel wie eine ECN mit einem Rotor :)sirenator hat geschrieben: Und vor allem würd ich gerne wissen was deiner meinung nach die DS977 mit der BRD zu tun hat?!
Aber danke für die zahlreichen Infos :)
Soviel wie eine ECN mit einem Rotor :)sirenator hat geschrieben: Und vor allem würd ich gerne wissen was deiner meinung nach die DS977 mit der BRD zu tun hat?!
Da hast du natürlich recht. Die HLS Orangerie hab ich beim Feueralarm mit 450 Hz gemessen. Aber das Soll liegt bei 420 Hz ;-)E57Benedikt hat geschrieben:Hehe.....Tonfrequenz . Aber wird schon richtig sein , dass bei voller Umdrehungszahl die Frequenz einfach da liegt wo sie ist .
Mit Verlaub, was soll das denn nun wieder? Inwiefern unterscheiden sich die HLS durch diesen Umstand bitte von ihren "einfachen" Motorsirenen-Schwestern?ThomasHBS hat geschrieben:Man muss hier beachten, dass die HLS ihre Frequenz aber nicht sofort erreicht.
Mich würde eher interessieren, was die HLS mit etwas anderem als der BRD zu tun haben sollte. Die DS 977 ist ja inzwischen immerhin "Official Member", wenn man so will (übrigens auch im alten Westdeutschland, für besonders Spitzfindige).sirenator hat geschrieben:Und vor allem würd ich gerne wissen was deiner meinung nach die DS977 mit der BRD zu tun hat?!
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@ Fox1: Netzfrequenz bei einer Batteriegepufferten HLS? das wäre mir sonderbar^^
Das liegt wohl lediglich daran, dass es wohl mehr Spannung bekam als es sein sollte. Als wir beim Forentreffen den Schallgebermotor vom HLSx73 zerlegt haben, kam dies zum vorschein.Fahrradklingel hat geschrieben:Da hast du natürlich recht. Die HLS Orangerie hab ich beim Feueralarm mit 450 Hz gemessen. Aber das Soll liegt bei 420 Hz ;-)E57Benedikt hat geschrieben:Hehe.....Tonfrequenz . Aber wird schon richtig sein , dass bei voller Umdrehungszahl die Frequenz einfach da liegt wo sie ist .
Wie es aussieht, ist das ein sog. Allstrommotor, also ein Kollektormotor mit Erregerspulen statt Permanentmagneten, der theoretisch auch mit Wechselspanung liefe. Ich denke mal, das ist dann ein Fliehkraftschalter, der bei Erreichen der Nenndrehzahl anspricht und das Feld der Erregerspulen schwächt. Da wird man für die Anlaufphase den vollen Strom draufschicken, damit der Motor schnell hochläuft (vgl. auch die mehrfach höhere Stromaufnahme beim Anlaufen). Später will man das aber nicht mehr, denn das gibt unnötige Erwärmung und wirkt sich auch negativ auf die Höchstdrehzahl aus. Aber der Effekt ist auch, dass die Nenndrehzahl recht genau eingehalten wird.Hendi hat geschrieben: Um dem Topic näherzukommen: Im HLS-Kopf befindet sich ein rotierender Schalter. Den interpretiere ich jetzt entweder als Umschaltung zwischen Anlaufbetrieb und Weiterlaufbetrieb oder als Governor zur Begrenzung der Drehzahl. Jedenfalls würde der wenig Sinn machen, würde er nicht auf die Drehzahl einwirken.
Der Grund ist recht einleuchtend: Nur noch halb so viele Sirenen, auch wenn diese in einem Gehäuse (Doppelsirene) aufgebaut waren.Fahrradklingel hat geschrieben:In der Bundesrepublik Deutschland änderte man das Konzept: Nur noch eine Frequenz, dafür eine Vielzahl an Signalen - die Gründe kenne ich nicht, sie sind aber auch irrelevant.
Dass ist nicht so einfach. Die bekannten Motorsirenen haben Drehstrom-Motoren die sich an die Netzfrequenz (3000U/min) annähern.Fahrradklingel hat geschrieben:Diese Frequenz haben auch die HLS erhalten (warum sollten sie eine andere Frequenz haben als die E 57?).
Ich denke nicht, dass die durch den Schallgeber strömende Pressluft den Motor stark belastet. Die Drehzahl weicht auch nicht massiv ab, die 420 Hz werden, das ist hörbar besonders, wenn eine HLS mit einer Motorsirene E57 zusammen zu hören ist, recht genau eingehalten. Und das entspricht nun mal bei 4 Ports recht gut der Nenndrehzahl. Einen abschwellenden Ton würdest du auch nicht bekommen, wenn die durchströmende Pressluft eine starke Auswirkung auf das Drehmoment hätte, denn dafür wird einfach die Motorspannung abgeschaltet und nicht etwa irgendwie heruntergeregelt. Die Drehzahl wird im übrigen nicht durch das Lastmoment geregelt, sondern durch einen Fliehkraftregler, der ist drei Nachrichten weiter oben im Bild zu sehen.der Papst hat geschrieben: Die Drehzahl hängt massiv von der Belastung ab und im Betrieb mit aufgedrehter Pressluft könnte die Drehzahl massiv von einer Angabe am Gehäuse des Motors abweichen (Da die HLS-Hersteller die Motoren nicht selbst produzierten ist vermutlich die Drehzahl im optimalen Arbeitspunkt angegeben, das heißt aber noch lange nicht dass sie auch verwendet wurde.
Die vervielfacht sich beim Anlaufen bzw. bei jedem Hochlaufen, wenn ein Heulton erzeugt wird, aber das ist das normale Verhalten eines Kollektormotors. Dass dabei zufällig auch die Pressluft aufgedreht wird, spielt keine Rolle dafür, eher schon die Masse des Rotors aus massivem Kupfer.der Papst hat geschrieben:Es wurde ja hier auch schon mal geschrieben, dass sich die Stromaufnahme vervielfacht wenn die Pressluft aufgedreht wird.
Danke, das war mir neu.ReinhardG hat geschrieben:Die Drehzahl wird im übrigen nicht durch das Lastmoment geregelt, sondern durch einen Fliehkraftregler, der ist drei Nachrichten weiter oben im Bild zu sehen.
Nein, das war kein Zufall, sondern wurde hier irgendwann mal geschrieben.ReinhardG hat geschrieben: Die vervielfacht sich beim Anlaufen bzw. bei jedem Hochlaufen, wenn ein Heulton erzeugt wird, aber das ist das normale Verhalten eines Kollektormotors. Dass dabei zufällig auch die Pressluft aufgedreht wird, spielt keine Rolle dafür, eher schon die Masse des Rotors aus massivem Kupfer.
Schreiben kann man viel.der Papst hat geschrieben:Nein, das war kein Zufall, sondern wurde hier irgendwann mal geschrieben.
Ich weiß nicht mehr woher das Forenmitglied die Daten hatte.
Damit sich aber der Strom des Motors vervielfacht, muss die Belastung durch die Preßluft nicht sehr stark sein.
Wenn der Motor samt Rotor mal auf Drehzahl ist, dann ist ja der Reibungsverlust im Lager die einzige Last.
Wie erklärst du dann die bei diesem Video gut hörbare Tatsache, dass beim letzten Herunterlaufen die Lautstärke plötzlich (2:08) viel schwächer wird, und das Auslaufen dafür merkbar läger dauert?ReinhardG hat geschrieben:Du würdest kein Herunterlaufen der Sirene hören (bei einer HLS charakteristisch mit voller Lautstärke), weil da einfach der Rotor im Leerlauf ausläuft. Wenn Du Dir so einen Kopf anguckst, so hat der nicht allzu viel rotierende Masse; wenn die Pressluft da irgendeine nennenswerte Belastung wäre, würde das Ding auf der Stelle stehenbleiben.
Dass das wahrnehmbar ist, will ich nicht bestreiten, aber es ist definitiv nicht so, dass die Motordrehzahl gegen die aus der durchströmenden Luft resultierende Belastung geregelt wird, sondern eben per Fliehkraftregler. Der Anlaufstrom hat erst mal nichts mit der Luft zu tun, sondern ist prinzipbedingt bei allen diesen Motoren. Jeder Staubsauger- oder Bohrmaschinenmotor, der prinzipiell nichts anderes ist, würde die normalen Haussicherungen beim Anlaufen ansprechen lassen, wenn da nicht eine Anlaufstrombegrenzung eingebaut wäre. Das macht bei Kollektormotoren vom Prinzip her keinen Unterschied, ob sie mit Gleich- oder Wechselspannung laufen. Die hohen Unterschiede in der Stromaufnahme dürften einfach in der Konstruktion des Motors liegen, da spielt die Last vielleicht eine geringe Rolle, aber nicht so viel, zumal dieser Rotor ja nicht für die Bewegung des Luftstromes sorgen muss wie eine selbstansaugende Motorsirene, sondern nur für dessen Modulation.Hendi hat geschrieben:Die Luft ist ein eine wahrnehmbare Belastung. Wenn ich mich recht erinner erwähnte Joachim, daß der Dauerstrom des Zerhackermotors nach dem erheblich höheren Anlaufstrom sich ohne Luft auf einen geringeren Wert, ich glaube etwa 1/3 der angegebenen Stromaufnahme bei Druckluftzufuhr einpendelt. Wir haben dort auch einen HLS-Kopf laufenlassen - wenn Ihr Glück habt meldet sich einer, der sich die Ampere-Anzeige im Leerlauf genauer angesehen hat. Den könnte man mit der Nennstromaufnahme aus Wartungsbüchern oder so vergleichen
Ist ja eigentlich egal, woher der Luftdruck kommt - man braucht aber welchen, sonst hört man gar nichts, weil ein HLS-Rotor selbst praktisch keine Luftbewegung macht.Fahrradklingel hat geschrieben: Es ist ja auch nicht so, dass der Luftstrom sofort abreißt. Schließlich ist es ja ein Stück vom Ventil zum Rotor, und die Luft da muss erst mal raus. Also wird der Ton nach dem Abschalten des Ventils noch erzeugt, aber leiser.