Etwas Historie

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NCW
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Etwas Historie

Beitrag von NCW »

Bild

"d) Elektrische Motorsirenen. Sie kommen zur Anwendung, wenn es sich darum handelt, besonders durchdringende, weit hörbare Signale zur Alarmierung von Ortschaften zu geben oder einer größeren Anzahl von Personen im Eisenbahn-, Fabrik- oder Hüttenbetriebe mitzuteilen, wo andere starke Geräusche übertönt werden müssen. Die Einrichtung entspricht im wesentlichen den Dampfsirenen, nur daß hier als Triebkraft ein Motor für Gleichstrom, Wechselstrom oder Drehstrom Verwendung findet. Fig. 7 stellt die große Motorsirene der A.-G. Siemens & Halske dar, die mit einer widerstandsfähigen Wetterschutzkappe geliefert wird."

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AlteHeuler324
Harter Kern
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Re: Etwas Historie

Beitrag von AlteHeuler324 »

Fig. 7 ist aber ne interessante Konstruktion... wenn es davon noch Exemplare gibt, dann werden die aber hoch gehandelt!
AlteHeuler324

Treffen sich zwei Sirenen. Sagt die eine: "Du, mir wurde das Dach geklaut!" Sagt die andere: "Heul doch!"
Fox 1

Re: Etwas Historie

Beitrag von Fox 1 »

Fig. 4 scheint das Innenleben von Fig. 5 zu sein. Wagnersche Hammer wurde dort genutzt.
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KL7000F
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Re: Etwas Historie

Beitrag von KL7000F »

Fig.7 ist wohl eine Tischsirene ;) Erinnert mich ein wenig an die Marsiana.
"Sirenen sind durch nichts zu ersetzen, ausser durch bessere Sirenen..." (Cimolino - 2012)
Elektror L1137/1237, FWE Sonnenburg MS 200 MPS 4
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Totusignotus
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Re: Etwas Historie

Beitrag von Totusignotus »

Ich kann mir nicht vorstellen, dass es sich bei Fig. 7 um eine für den Außeneinsatz vorgesehene Sirene handelt...
Die Motorbauweise ist mit Wasser sicherlich nicht zu vereinbaren.
Schöner Fund!
"Wer bewirkt, dass dort, wo bisher keine Sirene stand, nunmehr eine Sirene steht, der hat mehr für ein Volk geleistet als ein Feldherr, der eine Schlacht gewann." - Friedrich der Große (könnte das so ähnlich gesagt haben)
Fox 1

Re: Etwas Historie

Beitrag von Fox 1 »

Ich kann mir nicht vorstellen, dass es sich bei Fig. 7 um eine für den Außeneinsatz vorgesehene Sirene handelt...
Die Motorbauweise ist mit Wasser sicherlich nicht zu vereinbaren.
Schöner Fund!
Fig. 7 stellt die große Motorsirene der A.-G. Siemens & Halske dar, die mit einer widerstandsfähigen Wetterschutzkappe geliefert wird.
Dann könnte es doch eine Siemens & Halske sein.
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Fahrradklingel
Sirenenexperte
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Re: Etwas Historie

Beitrag von Fahrradklingel »

viewtopic.php?f=33&t=3554&p=36376#p36376

Meinen Kommentar behalte ich jetzt lieber mal für mich.
der Papst
Harter Kern
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Re: Etwas Historie

Beitrag von der Papst »

"Klingelt" es bei b) Wecker bei irgendwem?
b) Wecker. ... Bei dem Lautschläger der Firma Mix & Genest in Schöneberg ist der Anker des Weckers nicht mehr an einer Blattsender schwingend befestigt, ...
Mix&Genest (im Forum auch manchmal als Mit&Genest falsch geschrieben) ist neben Dr. Rang einer der beiden ältesten Sirenenhersteller in Deutschland.
Und auch diese Firma soll damals Sirenen gebaut haben die leistungsmäßig selbst die fast 100kg schweren Luftschutzsirenen des 2. Weltkriegs überragten.

Falls irgendjemand was über diese Firma weiß, immer her damit!
Totusignotus hat geschrieben:Ich kann mir nicht vorstellen, dass es sich bei Fig. 7 um eine für den Außeneinsatz vorgesehene Sirene handelt...
Die Motorbauweise ist mit Wasser sicherlich nicht zu vereinbaren.
Schöner Fund!
Erstens ist dort laut Beschreibung noch ein Schutzdach vorgesehen, zweitens handelt es sich hierbei einfach nur um die damals übliche Bauweise von Motoren, wer mal alte Mühlen besichtigt trifft dort auf ziemlich riesige Vertreter dieser Art.
Außerdem hat ein Drehstrom-Induktionsmotor keinen Kommutator weshalb ihm Wasser aus elektrischer Sicht ziemlich egal ist solange ihm die Lager nicht wegrosten...
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